IPv6 ist längst da – warum Unternehmen trotzdem an IPv4 festhalten

IPv6 ist längst da – warum Unternehmen trotzdem an IPv4 festhalten

IPv6 ist seit Jahrzehnten standardisiert, wird von modernen Betriebssystemen unterstützt und ist in Mobilfunk-, Provider- und Cloud-Netzen längst Alltag. Trotzdem halten viele Unternehmen weiterhin an IPv4 fest. Warum eigentlich?

Die Antwort liegt nicht allein in der Technik. CIDR und NAT verlängerten die Lebensdauer von IPv4, gewachsene Infrastrukturen wurden zur Betriebskultur und Dual Stack schafft neue betriebliche Herausforderungen.

Dieser Beitrag zeichnet die Entwicklung von IPv4 und IPv6 nach und zeigt, warum Erfahrung, Legacy-Systeme, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit die Migration prägen – und weshalb IPv6 vielleicht längst keine Zukunftstechnologie mehr ist.

Wenn Pakete reisen lernen – Vermittlung und Transport im IP-Zeitalter

Wenn Pakete reisen lernen – Vermittlung und Transport im IP-Zeitalter

Teil 2 der Netzwerkreihe führt von der lokalen Kommunikation hinaus in die Welt der Vermittlungs- und Transportschicht.

Im Mittelpunkt stehen IPv4 und IPv6, Netzwerkerkennung, Routing, CIDR, Subnetting und NAT sowie TCP, UDP und QUIC. Der Beitrag zeigt, wie Hosts zwischen lokalen und entfernten Zielen unterscheiden, wie Router Pakete über Netzwerkgrenzen hinweg weiterleiten und wie Transportprotokolle Anwendungen miteinander verbinden.

Historische Entwicklungen – von den frühen Adressklassen bis zum experimentellen IPv5 – treffen dabei auf moderne Netzwerktechnik. Praxisnahe Beispiele erklären außerdem, wie MTU, Fragmentierung, ICMP, Multicast und weitere Mechanismen die tägliche IP-Kommunikation prägen.